Aetigkofe mis hei
Wenn ig hei fahre zue fahre tue, müed dr’Tag läng gsi.
Und e Nacht vou Musig und Liecht, d’Lüt si hei s’isch wider einisch verbi,
ig ha gnue vo dr’Stadt vom Lärme, vo de Beize mit em blaue Rauch.
Ha kei Gäud me wott hei a Schärme jo mi düecht’s ig stieng so
richtig im Lauch.
Packe d’Gitarre i säge tschou mache mi ufe Wäg,
bi uf dr’Schnure, u scho nümme so zwäg,
ig wott hei i Buechibärg.
Fahre langsam gäge Lohn, Lüterkofe, Tscheppach zue,
im Oschte geit d’Sunne uf und mini Auge göh langsam zue,
Zum Wald us mits uf d’Matte, mi düechts ig fahri im Himmu i
nid das dir jetzt meinit das ig mau igschlofe bi,
nei die Stimmig dr Morgestärn, fin dr Tau, Buechibärg ig ha di gärn.
Dr Tag erwachet, d’Buure müesse langsam uf, ig gsehne
s’Morgerot, s’nimmt mir fasch dr’Schnuf.
Hinger mim Rügge gseh ig no knapp dr Buggu vom Wissestei,
u denn ha igs vor mir, im fine Morgenäbu bettet, Aetigkofen mis hei.
Ja das Dörfli lieb u chli, da chasch deheime u z’fride si,
hie hets Gärte hie hets Buure, kener chale Betonmuure.
A däm Dörfli chasch di fröie, hie hesch di Rueh hie chasch no löie.
Aetigkofe e Heimat ufeme Hügu im Buechibärg,
z’fridni gschaffigi Lüt, urchig luschtig u zwäg,
hie ischs Läbe no Läbeswärt hie chasch no pfuuse ufem Chachuofe,
o ig wets nüme misse das Aetigkofe.