1968,  1971,  1975,  1985,  1986,  1987,  1988,  1990,  1991,  1992,  1993,  1994,  1996,  1998,  1999,  2000,  2001,  2003,  2004,  2007,  2008,


1968
Im Jahr der Wandlung, Liebe, Freiheit, Aufstände und der Musik kam Flipper am 8.April in St.Gallen zur Welt Seine Mutter Veronica gab ihn zur Adoption frei und Flipper
verbrachte die erste Zeit auf dieser Welt in einem Heim.
Es dauerte nicht lange, da kamen Senz und Josef Schönenberger und adoptierten ihn. Klein Flipper wohnte von nun an in Stüsslingen.

1971
Schönenbergers adoptierten Lucia und so bekam Flipper eine Schwester. Die junge Familie zügelte nach Recherswil, wo Flipper die erste Klasse besuchte.

1975
Zwei Jahre später zog die Familie nach Lohn, wo Flipper in der fünften Klasse mit dem Gitarrenunterricht begann.
Die Musik hielt so mit Elvis Presley, The Beatles, Chuck Berry, Einzug in sein Leben. Die meiste Zeit spielte er zu Hause auf seinem Bett ohne irgendwelche Gedanken an eine musikalische Karriere.
Erst als der Gitarrenlehrer Urs Jenni in sein Leben trat, begann Flipper das erste Mal Bühnenluft zu schnuppern. Jenni organisierte für seine Schüler kleinere Konzerte, wo Flipper manche Jahre Elvis Songs spielte.
Elvis, der Revoluzzer, hatte es ihm angetan, damals noch unbewusst….. Frei zu sein, das war wohl schon in diesen jungen Jahren im Blut von Flipper zum Leidwesen seiner für Schweizer Verhältnisse „korrekt“ lebenden Adoptiveltern. Es lebe die Freiheit! schrieb er damals schon auf sein Gitarrenetui..... damals schrieb er es, heute lebt er danach.
Seine Jugendzeit verbrachte er hauptsächlich in der Natur mit seiner Gitarre.
Die Schule interessierte ihn nicht besonders und so lebte er im ewigen Konflikt mit seinen Eltern und Lehrern, die es lieber gesehen hätten, wenn Flipper seinen Kopf über die Bücher gebeugt hätte, als Hüfte wackelnd und lautstark protestierend mit der Gitarre umher zu rennen.
Seine Freunde in der Schule spornten ihn jedoch an, in den Pausen zu singen. So begann er mit fünfzehn Jahren seine ersten Lieder zu schreiben. Was damals im Kleinen begann, ist für Ihn heute eine Lebensphilosophie.
Die Natur und die Musik waren in diesen jungen Jahren Ventile, um den Normen und Zwängen zu entfliehen.
So half er jede freie Minute auf einem Bauernhof in Lohn mit und fand an dieser Arbeit gefallen.
Nach der Schulzeit begann er eine zweijährige Lehre als Landwirt, die er mit guten Noten abschloss. Im zweiten Lehrjahr brachte er es mit zarten sechzehn Jahren fertig, ein ausgeliehenes Auto eines Kollegen, innert zwanzig Minuten schrottreif zu fahren!!

1985
An der Lehrabschlussfeier spielte er zum ersten Mal vor 500 Zuschauern seine selbst geschriebenen Lieder vor.
Nun begannen die Wanderjahre als Betriebshelfer auf verschiedenen Bauernhöfen.

1986
Im Winter besuchte er die Landwirtschaftliche Schule Wallierhof

1987
Im Sommer rückte er in die Panzergrenadier RS in Thun ein. Im Winter folgte der zweite Kurs auf dem Wallierhof. Diesen beendete er erfolgreich mit dem Fähigkeitszeugnis als Landwirt. In dieser Zeit lernte Flipper Franziska Spielmann, seine spätere Frau, kennen.

1988
Sie wohnten einige Zeit in Frutigen und als Franziska für einige Monate nach England reiste, arbeitete Flipper auf dem Hof seiner zukünftigen Schwiegereltern.

1990
Kurz nach ihrer Rückkehr heirateten die beiden am 3. März und am 10.August kam sein kleiner Sonnenschein Lea zur Welt.
Die kleine Familie zog nach Mülligen im Aargau und Flipper arbeitete dort als Stierenwärter auf einer KB-Station.
Nebenbei blieb Flipper der Musik treu und komponierte weitere Lieder.

1991
Flipper war auf dem durchorganisierten Staatsbetrieb trotz gutem Lohn nicht glücklich und so zogen sie nach Birrhard auf einen Bauernhof, wo er als Betriebshelfer freier seiner Arbeit nachgehen konnte.
Hier hatte er wieder mehr Zeit, um sich der Musik zu widmen und veranstaltete ein Kinder Openair, wo die Kleinen seine Lieder sangen. In dieser Zeit schrieb er die Lieder: dr’Flipper, Lomisi Chäfer, Meitschi im ne goudige Chefig, Änteli Blues, Älei, s’Cherzli, s’Läbe, und Steu dir vor...
In dieser Zeit begann er auch Lieder im Auftrag zu schreiben, was bei den Leuten gut ankam. Er konnte sich sehr gut in die Geschichten und das Leben anderer Personen einfühlen. So vertonte er Lebensläufe, schrieb für Hochzeiten Liebeslieder und für kleine Kinder Tauflieder. Er begann nebenbei Kinder auf der Gitarre zu unterrichten.
Das Liebesglück jedoch brach am jugendlichen Übermut von Flipper zusammen und die beiden trennten sich.
Franziska zog nach Hause zu ihren Eltern und Flipper arbeitete noch einige Zeit auf dem Hof weiter, verletzte sich jedoch am Fuss mit der Motorsäge derart schlimm, dass er nicht mehr arbeiten konnte.
Flipper landete auf der Strasse und war in den nächsten Monaten obdachlos. Ziellos und ohne Arbeit trieb er sich in der Schweiz herum und besuchte ab und zu seine kleine Tochter.
Er reiste nach Holland und nach Frankreich, natürlich immer mit Rucksack und Gitarre und hielt sich mit Strassenmusik über Wasser.
In Aetigkofen, im idyllischen Bucheggberg, fand er ein kleines Stöckli, wo er sesshaft wurde und als Forstwart Arbeit fand.

1992
Der schweren Arbeit hielt sein Rücken nicht stand und er musste gezwungener Massen den Beruf wechseln.
In Solothurn fing er in einem Heim für Behinderte mit Arbeiten an und lernte dort Käthi Känel (seine Chefin) kennen.
Im Sumpf der Trennung und Gefühle schrieb Flipper weitere Lieder und spielte so seinen Kummer vom Herzen. Er besuchte wieder den Gitarrenunterricht bei Urs Jenni und dieser übergab Flipper noch im selben Jahr Schüler zum Unterrichten.
So beendete Flipper seine Arbeit als Betreuer im Heim und widmete sich ganz seinen Schülern und der Musik.
In Aetigkofen richtete er ein Studio ein und lebte nun ganz von der Musik.
Seine Tochter Lea kam wieder regelmässig zu Ihm und er verbrachte viele Stunden mit Ihr.

1993
In Aetigkofen hatte man sich mittlerweile an den schrägen und unangepassten Liedermacher gewöhnt. Die volle Akzeptanz erhielt Flipper erst, als er für einen Musikanlass im Dorf angefragt wurde. Er spielte dort das „Aetigkofer Lied“, welches er für das ihm liebgewonnene Dörflein komponiert hatte. Von diesem Abend an war er nun der Liedermacher vom „Buechibärg“.
Chrigi Lätt wurde seine Freundin und er wohnte mit ihr im Stöckli. Diese intensive und turbulente Beziehung endete nach fünf Jahren so wie sie gelebt wurde!
In den nächsten Jahren reiste er mehrere Male nach Italien, um sich von der vielen Arbeit zu erholen.
Inzwischen unterrichtete er wöchentlich 125 Schüler auf der Gitarre und der Ukulele. Jeden Sommer organisierte er für seine Schüler das Open Air Konzert in Aetigkofen. Hier konnte vom feinsten Uki - Lied bis zum grellen Popsong alles gehört werden.

1994
Mit Many Maurer nimmt Flipper seine erste CD auf. CD Taufe im ausverkauften Kreuz Saal in Lüterkofen. Es war ein voller Erfolg und Flipper stand seit diesem Anlass viel auf der Bühne. Er schrieb immer noch im Auftrag Lieder.
Er rief die Band „Flipperchaschte“ ins Leben und spielte so regelmässig Land auf Land ab. Flipper brach unter all dieser grossen Belastung zusammen und wurde vom Arzt einige Monate krank geschrieben. Drei Gitarrenlehrer übernahmen Flippers Pensum in der Musikschule.
Er sucht Ruhe in der Toscana und kehrt gesund und munter zurück. Voller Tatendrang stürzte er sich wieder in die Arbeit und komponierte und musizierte weiter. Immer für seine Schüler präsent mit unendlicher Geduld und Liebe für alle Kinder.

1996
In diesem Jahr zog Käthi Känel nach Aetigkofen ins Nachbarhaus.
Heute wohnt er mit ihr in Wolfisberg unter einem Dach, Jeder in seiner eigener Wohnung für sich.

1998
Flipper reiste nach Chicago und den Blues in seinem Blut zu fühlen. Dort lernte er Sam Burckhardt kennen. Sam ist Saxophonist und die zwei verstanden sich prächtig.

1999
In diesem Jahr fand Flipper in Österreich seine leibliche Mutter. Bei ihr erfuhr er, dass sein Vater an Malaria gestorben sei. Zu seinen Adoptiveltern hatte er schon seit Jahren keinen Kontakt mehr. Zu verschieden waren die Lebensarten und Meinungen. Lange Zeit nagte diese Situation an ihm, nicht zu wissen, woher er genau kam und wo seine Wurzeln waren.
Noch im selben Jahr reiste er für einen Monat zu Sam nach Chicago, um sich dem Komponieren und dem Gitarrenspiel zu widmen.

2000
Flipper fand in Wolfisberg ein altes Bauernhaus. Er entschloss sich, sein geliebtes Aetikofen zu verlassen und zog in den Schürchenhof.
Zum Abschied gab Flipper mit seinen Musikfreuden ein grosses Konzert in Aetigkofen „Hommage a Buechibärg“
Das Bauernhaus baute er mit Freunden um, und richtete sich dort ein kleines Studio ein.

2001
Er stieg in der Musikschule Bipperamt ein und arbeitete zu Hause auf dem Hof im Studio, bis er einen weiteren Erschöpfungszusammenbruch erlitt. Nur ein Spitalaufenthalt von mehreren Wochen und einige Monate Pause brachten ihn langsam aber sicher wieder auf die Beine. Zu viel waren die langen und intensiven Arbeitstage, zu viel auch für den nimmermüden und immer fröhlichen Flipper, der für alle da war, nur für sich nie Zeit einräumte... Langsam aber sicher erholte er sich unter seinen wahren Freunden.

2003
Flipper baute sein grosses Pensum ab und seine wichtigste Person in seinem Leben, seine Tochter Lea, zog zu ihm auf den Schürchenhof. Der Vater einer Schülerin von Flipper, bietet ihm an, ihn zu unterstützen und nimmt Flipper damit eine grosse Last von den Schultern.mnbbmblbnmbmnbmnbkkjkjkj

2004
Eine neue CD ist in Planung. Nach vielen Jahren endlich wieder mal ins Studio.
Mit lieben Musikerfreunden probt er nun für die Aufnahmen. Eine CD Taufe ist in Planung und eine Tour wird folgen.

...und wie Ihr seht, ist Flipper nun auch Online.

2007
In letzter Zeit gibt es musikalisch nicht viel von Flipper zu berichten, selbst das Schreiben kommt häufig zu kurz. Flipper nimmt sich mehr Zeit für seine Tochter, so wie es viele alleinerziehende Mütter und Väter tun, und so gab es nur wenige Konzerte. Flipper baute auf seinem Hof um, gestaltete den Garten neu, schuf sein Zuhause.
Lea, Flippers Tochter, wohnt seit August 2006 in Lausanne und lernt französich. Sie besucht zweimal die Woche die Schule und arbeitet bei einer liebevollen Familie im Haushalt mit. Für Lea ist dies eine gute Lebensschule und für Flipper bleibt wieder mehr Zeit für die Musik.
Die vergangenen Jahre waren für Flipper eine Herausforderung: Ein bunter Blumenstrauss, so wie ihn nur Kinder pflücken und Flipper pflückte mit.
Matthias Heimlicher, Musikproduzent mit langjähriger Erfahrung (www.heimlicher.net) rät Flipper, sein Schürchen-Studio neu einzurichten und mit aktueller Technik zu bestücken. Flipper ist mit mit diesem professonellen Tonstudio nun online verkabelt und kann seine Aufnahmen direkt dem Produzenten schicken. Auf diese Weise werden in nächster Zeit die Kinderlieder, die Flipper während der letzen Jahre komponiert hat, aufgenommen und von Matthias Heimlicher produziert.
Den Musikunterricht allerdings, und die vielen, kleinen Konzerte mit Kindern, die zog Flipper durch. Im hinteren Teil seines Bauernhauses ist dafür extra ein Kleintheater mit speziellem Ambiente entstanden und dort werden auch in diesem Sommer viele Kinder und Jugendliche auftreten, einige davon zum ersten Mal in ihrem Leben. Auch ein Liedermacher-Festival soll im Sommer 2008 über diese Bühne gehen.